Aktuelles


Jänner 2020
Orpheus

Eine alte Geschichte neu erzählt

Wenn Orpheus singt, tanzen die Bäume, lauschen die wilden Tiere, glätten sich die Wogen auf dem Meer. Wenn Orpheus singt, steigen Nymphen aus den Bäumen, schlafen Höllenhunde ein, weinen sogar die Götter. Aber zu einem ist selbst der begnadete Musiker Orpheus nicht in der Lage: seine geliebte Frau Eurydike aus dem Totenreich heim zu holen.

Orpheus erzählt: von einer Höllenmission, die zum Scheitern verurteilt ist; aber auch vom Leben, von der Hoffnung und von der Kraft der Musik; denn Orpheus singt auch dann weiter, wenn man ihm den Kopf von den Schultern reißt …

Immer wieder ist dieser Urmythos unserer westlichen Tradition neu erzählt und erfunden worden, von Monteverdi und Gluck, von Rilke und Cocteau, von Philip Glass und Margaret Atwood. Henry Masons Version der Geschichte, in der sich die Live-Musik des Komponisten und Darstellers David Baldessari mit einem vielfältigen Ton-Soundtrack mischt, entführt uns in den Kopf und die Gedankenwelt von Orpheus selbst und holt einen alten griechischen Mythos in all seiner Phantastik, Spannung und Tragik ins Heute.

 

Text und Regie: Henry Mason
Musik und Spiel: David Baldessari

PREMIERE: 24.1.2020

Theater des Kindes Linz


Seit Oktober 2019
Ein Frend für immer

Uraufführung von Alexander Kratzer

Der Bär hat Pech: Aus dem gemütlichen Winterschlaf in seiner liebsten Jahreszeit, den er in Ruhe genießen möchte, scheint nichts zu werden. Denn der Fuchs kommt zu Besuch, um sich aufzuwärmen und verwickelt den Bären in eine Diskussion darüber, welche Jahreszeit denn nun eigentlich die schönste und beste ist.

Ist es wirklich der kalte Winter mit der glitzernden verschneiten Landschaft und dem eisigen Wind? Oder doch der Frühling, wenn der Bär aus dem Winterschlaf erwacht, alles grünt und blüht, die Sonne wärmt, die Bienen summen und es den ersten Honig gibt? Eigentlich liebt der Bär den Frühling auch sehr! Aber was ist dann mit dem Sommer? Den mag der Bär erst recht sehr gerne! Man kann in der Wiese liegen und sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen! Und wenn es einem zu heiß wird, kann man schwimmen gehen!

Ja, und der Herbst! Den liebt der Bär ja auch über alles, denn da ist die große Hitze vorbei, die Blätter werden orange, rot und ganz bunt, das Laub raschelt im Wald. Ganz einig sind sich die beiden zuerst nicht, denn alle Jahreszeiten bieten schöne Erlebnisse. Aber dann, bei einer Tasse warmem Kakao finden sie eine Lösung, denn die Zeit, die der Bär wirklich am allerliebsten mag, ist die, wenn er mit einem guten Freund zusammen ist – egal zu welcher Jahreszeit!

Regie: Christian Himmelbauer
Ausstattung: Isabella Reder
Musik: David Wagner

Mit: Matthias Hacker, David Baldessari

Laufende Vorstellungen
Theater des Kindes Linz


Seit September 2019
Frederick die Maus

Von John F. Kutil nach Leo Lionni

Auch der schönste Sommer geht mal zu Ende. Höchste Zeit für eine kleine Schar von Feldmäusen sich auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Alle sind jetzt sehr fleißig und sammeln Vorräte für den Winter. Alle – bis auf Frederick! Denn der sitzt auf einem Stein und tut scheinbar nichts. Er träumt in den Tag hinein, genießt die Sonnenstrahlen und freut sich über die Farben der Wiese. Als der erste Schnee fällt, ziehen sich die Mäuse in ihr Versteck zurück und leben von ihren Speisevorräten. Und während der kalten, grauen und langen Wintertage erkennen sie, was Frederick gesammelt hat. Seine Vorräte sind Sonnenstrahlen, Farben und Wörter, die für alle genauso wichtig sind, wie Körner, Nüsse, Weizen und Stroh.

Eine kleine Maus feiert Geburtstag: Seit über 50 Jahren sammelt Frederick die Sonnenstrahlen und Farben ein, um die grauen Tage bunter zu machen. 1967 erschien das Bilderbuch über die kleine Maus Frederick von dem italienischen Autor, Maler und Grafiker Leo Lionni und zeigt seither, wie wichtig Hoffnung und Träume für Klein und Groß sind.

 

Regie: John F. Kutil
Ausstattung: Natascha Wöss
Musik: Viola Römiger-Iorga

Mit: Katharina Schraml, David Baldessari

Laufende Vorstellungen
Theater des Kindes Linz