Aktuelles


17. Feb. 2023
DIE STADTMAUS UND DIE LANDMAUS

Uraufführung von Nora Dirisamer

Stolz zeigt die Landmaus der Stadtmaus ihr schönes Landleben. Doch hier ist alles so anders, findet die Stadtmaus. Im Kuhstall stinkt es, der Hahn hat schlechte Laune, und das Weizenfeld ist ganz schön stoppelig. Aber den Sternenhimmel, den mag sie – und erst den Sonnenaufgang!
„Komm mit zu mir, ich zeig dir meine Welt!“, schlägt da die Stadtmaus vor. Die Landmaus staunt. Alles ist in Bewegung, alles rollt: Autos, Rolltreppen, Skateboards, Einkaufswagen im Supermarkt. Und so viele Menschen in den engen Straßen, alle hektisch und in Eile. Das ist ihr zu viel. Aber die Lichter der Großstadt, die mag sie.Frühmorgens sitzen die beiden Freunde am Fluss und sehen den großen Schiffen zu. „Schön“, sagt die Landmaus, „aber jetzt möchte ich nach Hause. Deins ist deins und meins ist meins. Beides anders, beides schön – deins für dich und meins für mich!“

Regie: Caroline Ghanipour
Bühne: Georg Lindorfer
Kostüme: Antje Eisterhuber
Mit: Matthias Hacker, David Baldessari

 

!!! PREMIERE 17. FEB. 2023 !!!


Seit 2022
VALERIE UND DIE GUTE NACHT SCHAUKEL

Von Michaela Obertscheider nach Mira Lobe

Valerie
Die will NIE
Abends in ihr Bett
Will noch plaudern
Will noch singen
Will noch auf und nieder schwingen
Auf dem Schaukelbrett
Jeden Abend dasselbe Spiel
Weil Valerie nicht schlafen gehen will
Bitte
sagt der Papa
Geh jetzt ins BettValerie will nicht ins Bett gehen. Sie will auf die Schaukel. Es gibt noch so vieles zu erleben, und der Papa muss und soll mit! Bitte Papa gib mir einen Schubs! Und so reisen sie zusammen auf einem fliegenden Teppich in ein fernes Land, segeln weit hinaus aufs Meer, fahren zu Oma und Opa und erleben munter-bunte Geschichten im Kinderzimmer. Immer wieder überkommt Valerie der Schlaf, aber mit viel Phantasie und unbändiger Spiellust kämpft sie dagegen an – und gewinnt. Ob Valerie dennoch bald müde wird?

Für das Theater des Kindes hat Michaela Obertscheider die bekannte Geschichte bearbeitet und um einige poetische Lieder ergänzt. Ein musikalischer Bilderbogen mit viel Poesie und herzlichem Witz.

 

Regie: Michaela Obertscheider
Musik: David Wagner
Ausstattung und Kostüm: Michaela Mandl
Mit: Katharina Schraml, David Baldessari

 

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Theater des Kindes

Seit 2021
MOMO

Eine Geschichte übers Zeitnehmen und Zuhören
Von Henry Mason; nach Michael Ende

Plötzlich ist sie da: Momo, ein Mädchen mit einem ganz besonderen Talent – sie kann den Menschen zuhören.

Beppo Straßenkehrer, Wirt Nino und Friseurin Bella sind bald ihre besten Freunde. Momo tut allen gut, hört sich teilnahmsvoll ihre Geschichten an. Alles wäre gut, aber da tauchen in der ganzen Stadt die Grauen Herren von der Zeitsparkasse auf! Sie rechnen den Menschen vor, wie viel Zeit sie doch sparen können! Aber trotz eifrigen Zeitsparens werden die Menschen immer gestresster und haben immer weniger Zeit füreinander – die Grauen Herren sind Betrüger und stehlen die Zeit für sich!

Momo erkennt, dass ihre Freunde immer unglücklicher werden. Sie ist die einzige, die die Menschen retten kann! Wird Momo das mit Hilfe der weisen Schildkröte Kassiopeia und der Meisterin der Stundenblumen Frau Hora schaffen können?

Michael Endes Märchen-Roman voller Poesie und Herzenswärme über den Zauber der Zeit ist 1973 erschienen und ist bereits mehrfach für Theater, Film und Musical bearbeitet worden. Für das Theater des Kindes hat Henry Mason eine eigene Fassung für 4 Schauspieler erarbeitet.

Regie: Julia Ribbeck
Musik: Nebojsa Krulanovic
Ausstattung: Isabella Reder
Kostüm: Natascha Wöß
Mit: Simone Neumayer, Katharina Schraml, Matthias Hacker, David Baldessari

 

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Theater des Kindes


Seit 2021
Auf Ötzis Spuren

5000 Jahre auf 3000 Meter

Ein Mann allein in den Tiroler Bergen, vor vielen tausend Jahren. Auf fast 3000 Metern Höhe, rundherum nur Felsen, Geröll, keine Bäume mehr. Was ist damals passiert? Wie kam es dazu, dass er, Ötzi, erst nach 5000 Jahren vom ewigen Eis freigegeben und 1991 von Bergsteigern gefunden wurde?

Drei Freunde begeben sich auf Spurensuche in eine Zeit vor unserer Zeit: Wie haben Ötzi und seine Familie gelebt, wie sind seine Kinder aufgewachsen, wie anstrengend und gefährlich war das Leben in den Alpen? Damals haben die Familien in großen Gruppen als Selbstversorger zusammen gelebt, Geschäfte zum Einkaufen gab es ja nicht. Um das Überleben kümmerten sich alle, die Haustiere waren zugleich Schutz und Nahrung. Obst, Gemüse und Getreide wurden auf den Wiesen und Feldern rund um das Haus angebaut und geerntet. Werkzeuge waren ebenso kostbar wie Salz, zum Tauschhandel musste Ötzi über das Gebirge in andere Täler wandern.

Vevi und ihre Freunde Ambros und Scipo schlüpfen in verschiedene Rollen, und es ergibt sich eine spannende Zeitreise mit einer überraschenden Möglichkeit: Was könnte Ötzi erwarten, würde er in der Gegenwart aufwachen?

Regie: John F. Kutil
Musik: Karl Lindner
Ausstattung: Georg Lindorfer
Kostüm: A. Daphne Katzinger
Mit: Simone Neumayr, Matthias Hacker, David Baldessari

 

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Theater des Kindes



Seit Jänner 2020
Orpheus

Eine alte Geschichte, neu erzählt

Wenn Orpheus singt, tanzen die Bäume, lauschen die wilden Tiere, glätten sich die Wogen auf dem Meer. Wenn Orpheus singt, steigen Nymphen aus den Bäumen, schlafen Höllenhunde ein, weinen sogar die Götter. Aber zu einem ist selbst der begnadete Musiker Orpheus nicht in der Lage: seine geliebte Frau Eurydike aus dem Totenreich heim zu holen.

Orpheus erzählt: von einer Höllenmission, die zum Scheitern verurteilt ist; aber auch vom Leben, von der Hoffnung und von der Kraft der Musik; denn Orpheus singt auch dann weiter, wenn man ihm den Kopf von den Schultern reißt …

Immer wieder ist dieser Urmythos unserer westlichen Tradition neu erzählt und erfunden worden, von Monteverdi und Gluck, von Rilke und Cocteau, von Philip Glass und Margaret Atwood. Henry Masons Version der Geschichte, in der sich die Live-Musik des Komponisten und Darstellers David Baldessari mit einem vielfältigen Ton-Soundtrack mischt, entführt uns in den Kopf und die Gedankenwelt von Orpheus selbst und holt einen alten griechischen Mythos in all seiner Phantastik, Spannung und Tragik ins Heute.

 

Text und Regie: Henry Mason
Musik und Spiel: David Baldessari

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Theater des Kindes Linz


Seit 2020
Kulturquarantäne "Late Night Show"

Außenreporter

Die im Lockdown eins gegründete KünstlerInneninitiative „Kulturquarantäne“ aus Innsbruck macht unter dem Titel „Late Night Show“ mit einem Talkshowformat auf sich aufmerksam. Rund um Moderator Johannes Schmid versammeln sich allerlei Kunstschaffende aus den Bereichen Theater, Film, Musik, bildende Kunst und Performance, um Ihre aktuellen (coronakonformen) Projekte zu präsentieren.

Neben dem Musiker Philipp Chvatal und dem rumseligen Piraten „Captain Dichter“ (Christopher Zierl) gehört auch der Außenreporter „Dave“ (David Baldessari) zum Konzept der Show.

Gestreamt wird Live auf facebook.com/kulturquarantäne

Nachzusehen auf youtube und kulturquarantaene.com